#037 Der Wert von Zeit, Folge 1 in der Mini-Serie „Zeitmanagement“

Zeitmanagement hilft dabei seine Zeit sinnvoll und erfüllend zu nutzen.

Transkription des Podcasts:

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge im Podcast „FP“.

Seit diesem Sommer präsentieren wir Ihnen im wöchentlichen Rhythmus mehrere Kurzfolgen zu je einem Themenschwerpunkt. Wir haben es „Sommerhäppchen“ genannt. Doch wenn ich so aus dem Fenster schaue wird klar, dass wir bald einen neuen Namen dafür brauchen – denn eins steht für uns bereits fest: wir wollen das Format der Mini-Serie beibehalten, nur wird es dann nicht mehr „Sommer-Häppchen“ heißen.

Die heute startende Mini-Serie wird sich mit Zeitmanagement befassen. in diesen 3 Wochen wollen wir uns damit auseinandersetzen, was Zeitmanagement bedeutet, wie Zeit und Verhalten zusammenwirken, …

Zu Beginn wollen wir mal direkt mit diesem Begriff aufräumen – „Zeitmanagement“ was soll das sein? Die Zeit selbst ist keine Ressource, die man managen kann. Sie läuft und läuft und läuft. Vielmehr kommt es darauf an, wie wir uns selbst managen, um unsere Zeit sinnvoll zu nutzen. Wenn wir also genau sein wollten, würden wir dieses Thema „Selbstmanagement mit Zeitbezug“ – oder so ähnlich – nennen. Der Einfachheit halber – und weil der Begriff sich etabliert hat, spreche ich hier jedoch weiterhin von Zeitmanagement. Sie wissen ja nun, was gemeint ist. 😉

Zeitmanagement beschreibt den Umgang mit unserer Zeit. Egal, ob wir uns effizient organisieren wollen, um die vielen beruflichen Termine und Deadlines unter einen Hut zu bekommen, oder ob wir mehr Zeit für ein geliebtes Hobby haben wollen. Mit „Zeitmanagement“ können wir uns organisieren. Nur, was bringt es, sich perfekt zu organisieren, sich Systeme zu schaffen, Apps und Tools zu kennen, wenn wir es nicht auch nachhaltig anwenden? Und dieses „Anwenden“ klappt nur durch die Veränderung des eigenen Verhaltens.

Als ich mich das erste Mal mit Zeitmanagement beschäftigt habe, ging es mir vor allem darum, all die Themen und Tätigkeiten, welche sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten, in einen effizienten Wochen- und Monatsablauf zu bringen. Mir war damals schon klar, dass ich eigentlich ein gut organisierter und strukturierter Mensch bin – nur warum verzettelte ich mich dennoch immer häufiger und arbeitete immer mehr und mehr? Was ich nicht auf dem Schirm hatte, war dass es essenziell ist sich der Bedeutung der eigenen Zeit bewusst zu werden. Denn wenn ich mein Verhalten nachhaltig ändern möchte, muss ich den Sinn darin erleben. Ich machte mir also zunächst Gedanken über den Wert dieser Ressource namens „Zeit“. Und an meiner Haupt-Erkenntnis möchte ich Sie hier gern teilhaben lassen:

  • Als ich mich das erste Mal mit Zeitmanagement beschäftigte, wollte ich die Themen und Termine, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten besser organisieren.
    Hier ist schon der erste gedankliche Fehler: „es“ hatten sich nicht Themen und Termine bei mir angehäuft – ich selbst habe diese Themen in mein Leben kommen lassen.
    Schauen wir es uns mal anhand eines Bildes an. Sie kennen doch bestimmt jemanden, der oder die schon einmal umgezogen ist. Jede Person, die ich kenne, welche einen Umzug vor oder hinter sich hat sagt Dinge wie „Da hat sich eine Menge Kram angesammelt, du kannst Dir nicht vorstellen, wie viel ich schon weggeschmissen habe“. Der Punkt ist nur, dass sich „Kram“ ja nicht von allein ansammelt. All diese Dinge haben wir in unser Haus geholt oder gelassen. Entweder, sie waren uns mal wichtig – oder wir haben erlaubt, dass jemand anders diese Dinge ins Haus bringt. Und genau wie bei den Dingen in der Wohnung, ändern sich auch in der Verwendung unserer Zeit die Prioritäten und Ziele. Manchmal tut es gut auszumisten und zu beleuchten, was wir vielleicht nur noch aus alter Gewohnheit tun, was wir nur Anderen zuliebe tun und wie viel Zeit wir eigentlich auf etwas verwenden, was uns zutiefst wichtig und sinnerfüllend scheint.
    Also zusammengefasst macht es einen großen Unterschied, ob ich aktiv entscheide (und formuliere), was mir wichtig ist und welchen Dingen ich meine Zeit widme – oder ob ich mich sozusagen als „Opfer der Umstände“ allem möglichen widme, was an mich herangetragen wird – und somit zulasse, dass sich Themen bei mir sammeln – und mich mit der Zeit überfordern.

Machen Sie im Folgenden doch mal eine Selbsteinschätzung;
auf einer Skala von 1 – 10:

  • Wie viel Einfluss können Sie auf die Nutzung Ihrer Zeit nehmen? Eine 1 steht dabei für absolut keinen Einfluss, also die komplette Fremdsteuerung Ihres Lebens | und die 10 steht für totale Unabhängigkeit – Sie können selbst entscheiden wie Sie Ihre Zeit einsetzen und beschützen diese Freiheit.
  • Wie stark ist Ihr Wille, Zeitmanagement anzuwenden? Eine 1 steht dabei für keinen Willen – es ist ihnen völlig egal und eine 10 für die maximale Motivation – sie wollen alles dafür tun Zeitmanagement zu nutzen.
  • Für wie diszipliniert halten Sie sich, das Zeitmanagement langfristig anzuwenden? Eine 1 steht dabei für „keine Chance, ich habe keinerlei Disziplin für soetwas“ und eine 10 steht für „Disziplin ist das ganze Leben, ich werde das auf jeden Fall durchziehen“
  • Last but not least: Wie viel Einfluss haben schlechte Gewohnheiten auf Ihren Umgang mit der Zeit? Eine 1 steht dabei für gar keinen Einfluss, eine 10 dafür, dass mein Leben von Gewohnheiten beherrscht wird.

Diese Mini-Serie Zeitmanagement habe ich auf Grundlage des Persolog Zeitmanagement-Profils ausgearbeitet. In diesem Profil wird die eigene Zeitkompetenz anhand des sogenannten Zeitmanagement-Diamanten analysiert. Hiernach besteht das Zeitmanagement aus vier Dimensionen:

  • Zeitbewertung – die persönliche Beurteilung der Zeit-Nutzung. Hier findet eine Bewusstseinsbildung der Ausnutzung der eigenen Zeit statt. Außerdem soll die Akzeptanz der Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb der persönlichen Leistungsfähigkeit gestärkt werden. -> Einen kleinen Einblick in die Zeitbewertung haben wir heute schon erhalten.
  • Planung – also wie gut sind wir im planen unserer Zeitnutzung? Können wir uns Ziele und Prioritäten setzen? Wie teilen wir die Zeit für die Aufgabenerfüllung ein? Und wie werden wir in all diesen Punkten besser?
  • Umsetzung – also darum, wie wir unsere Zeit nutzen. Wie stark lassen wir uns von Störungen und Ablenkungen beeinflussen? Und wie schaffen wir es diese Beeinflussung zu vermindern?
  • Monitoring – also wie beobachten wir unsere Zeitnutzung? Welche Tools gibt es für die Beobachtung des Zeitgebrauchs und wie bekomme ich ein gutes Gefühl dafür, ob ich die Schritte Planung und Umsetzung wirklich befolgt habe?

In den nächsten Wochen werfen wir auch jeweils noch einen Blick in die Bereiche Planung, Umsetzung und Monitoring.

Wenn Sie neugierig auf das Zeitmanagement-Profil geworden sind, und gern eine ausführliche individuelle Analyse zu erhalten, haben Sie die Möglichkeit das Zeitmanagement-Profil bei mir zu buchen. Sie füllen dann einen Online-Fragebogen aus und erhalten eine ausführliche Analyse mit Reflektionsfragen und Anleitungen zur Verbesserung Ihrer Kompetenzen im Umgang mit Zeit.

Informationen und Buchung: nst@pb-stange.de oder unter 05222 288 7197

Das Zeitmanagement-Profil kann allein oder im Paket mit Coaching-Einheiten (on- oder offline) gebucht werden. Gleich anfragen!

#036 – Kennen Sie Ihre inneren Antreiber? – Teil 3 der Serie „Elastisch in Belastungen“

Weiter geht es in die letzte Folge der Reihe „Elastisch in Belastungen“!
Neigen Sie dazu, Ihre Aufgaben mit einem perfektionistischen Anspruch zu erledigen? Oder gehören Sie eher zu den Menschen, die sich selbst oft für die Bedürfnisse anderer zurück stellen? In dieser Folge gehen wir den fünf „Inneren Antreibern“ auf den Grund, die unser Denken, Fühlen und Verhalten bestimmen:

  • Sei anderen gefällig
  • Sei stark
  • Beeil dich
  • Streng dich an
  • Sei perfekt

Sind unsere Antreiber zu stark ausgeprägt, können Sie uns belasten und zu Stress und Blockaden führen. Machen Sie deshalb gerne den unten verlinkten kostenlosen Test, um herauszufinden, wie Sie gestrickt sind und lassen Sie uns über Ihre Fragen ins Gespräch kommen!

https://www.transaktionsanalyse-online.de/antreiber-test/


Homepage von Cathrin Reich: www.reich-coaching.de

Homepage von Natalie Stange: www.pb-stange.de

#035 Vorbereitet in Krisen gehen – Teil 2 der Serie „Elastisch in Belastungen“

Weiter geht´s mit der Serie „Elastisch in Belastungen„. Krisen gehören zum Leben, ob wir wollen oder nicht. Wie können wir uns darauf vorbereiten? Cathrin ist der Überzeugung: indem wir unsere bereits vorhandenen Ressourcen im Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen erforschen. Manche Menschen nutzen ihr Netzwerk, andere sehen Lösungen statt Probleme und wieder andere akzeptieren Krisen schnell und haben Energie um die Situation aktiv zu gestalten. Was sind Ihre Ressourcen? Finden Sie es in dieser Folge ganz praktisch heraus!

Die angesprochenen Übungen finden Sie wie versprochen hier!

Erste Übung: „Ressourcen entdecken

Zeichnen Sie einen Zeitstrahl, der Ihr bisheriges Leben darstellen soll. Markieren Sie zur besseren Übersicht Jahreszeiträume in 5er- oder 10er-Schritten.

Machen Sie sich nun Gedanken, wann in Ihrem Leben Sie bereits Krisen erlebt haben. Schreiben Sie diese Krisensituationen in Ihren Zeitstrahl hinein.

Machen Sie sich anschließend Gedanken zu der Frage: Was habe ich getan, um diese Krise aktiv zu bewältigen? Schreiben Sie Ihre Ressourcen auf.

Nun haben Sie einen guten ersten Überblick über Ihre Ressourcen und können zukünftige Herausforderungen mit diesem Handwerkszeug aktiv angehen.

Zweite Übung: „Ressourcendusche“

Machen Sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise zu Ihren einzigartigen Ressourcen und Fähigkeiten. Denn bei allen Problemen und Herausforderungen, die Sie aktuell beschäftigen, gibt es auch viele Kraftquellen und Ressourcen, die Sie in dieser Übung für sich bewusst machen und dann später leichter für sich nutzen können.
Fragen für die Ressourcen-Dusche:

  1. Welche drei Dinge zeichnen Sie besonders aus?
  2. Welche drei Dinge können Sie besonders gut?
  3. Welche drei Dinge geben Ihnen Ruhe?
  4. Welche drei Dinge machen Sie am liebsten selber, wenn es gut werden soll?
  5. Welche drei Menschen oder Situationen geben Ihnen Kraft?
  6. Welche drei Dinge begeistern Sie?
  7. Welche drei Dinge machen Ihnen Mut?

Diese Übung wurde dem Buch „Micro-Inputs Resilienz“ von Ella Gabriele Amann und Anna Egger entnommen.

Bei Fragen zum Thema „Resilienz“ wenden Sie sich gerne an Cathrin Reich.


#034 – Elastisch in Belastungen – Einfach Auftanken

Die Sommerhäppchen von „Fresh Practice“ starten in die nächste Miniserie. Insgesamt drei Folgen lang dreht sich alles um das Thema „Elastisch in Belastungen“. Cathrin nimmt Sie mit in praktische Übungen aus der Welt der Resilienz, Wir beginnen mit der Frage nach dem persönlichen Energiehaushalt und stellen ihn auf den Prüfstand. Wie gefüllt ist Ihr innerer Tank zur Zeit? Welche Energiequellen können Sie für sich nutzen und welche Energiefresser meiden?

Diese Übung führen Sie am besten mit einigen Blatt Papier und einem Stift durch.

Das Energiefass

Malen Sie intuitiv ein Energiefass als Sinnbild Ihres persönlichen Energiehaushaltes. Dieser kann nach Tagesform stark schwanken, deswegen sollten Sie einen Mittelwert der letzten Monate aufzeichnen. Das Fass kann rund und prall sein oder auch klein und schmal-diese Abbildung sollte ein authentischer Spiegel Ihrer gefühlten Wirklichkeit sein.

Zu wie viel Prozent ist Ihr Fass gefüllt? Definieren Sie ohne groß nachzudenken eine Prozentzahl und begründen Sie diese.

Durch welche Aktivitäten, Situationen, Begebenheiten, Beziehungen füllt sich mein Fass…

Auf körperlicher Ebene (Körper +)?                        Auf emotionaler Ebene (Gefühl +)?
Auf mentaler Ebene (Verstand +)?                    Auf seelischer Ebene (Seele +)?

Auf gleiche Weise erforschen Sie den Gegenpol: Durch welche Aktivitäten, Situationen, Begebenheiten, Beziehungen leert sich mein Fass…

Auf körperlicher Ebene (Körper -)?                        Auf emotionaler Ebene (Gefühl -)?
Auf mentaler Ebene (Verstand -)?                    Auf seelischer Ebene (Seele -)?

Fassen Sie Ihre bisherigen Erkenntnisse zusammen!

Mit welchen Maßnahmen kann ich meinen Energiehaushalt langfristig und dauerhaft stärken? Definieren Sie bitte kleine, realistische Schritte.

Welche drei Schritte wollen Sie kurzfristig umsetzen?

1.

2.

3.

#032 Wissen was ich will 2 – Meine Werte

Im 2. Teil unserer Serie „Wissen was ich will“ nimmt uns Cathrin mit in einen zentralen Teil unseres Lebens: Unsere Werte. Wenn Sie sich Ihrer Werte BEWUSST sind, werden Sie zufriedener und klarer Leben.

Erfahren Sie, welche Werte es gibt, wie sich auf unser Leben und Arbeiten auswirken und was Wertekonflikte mit uns machen. Zum Schluß lädt Cathrin Sie zu einer Reflexionsübung ein, mit der Sie Ihre Wertelandkarte kennen lernen können.

Hier können Sie die Folge anhören: Apple Podcasts und natürlich überall wo es Podcasts gibt.


Shownotes:

Homepage von Cathrin Reich: www.reich-coaching.de


Übung zu den persönlichen Werten:

Werte

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Werte, die ihm ganz besonders wichtig sind. Manchmal sind es Werte, die wir von Eltern oder Menschen übernehmen, die uns stark geprägt haben. Aber wir entwickeln auch eigene Werte.

Welche Werte sind Ihnen an Ihrem Arbeitsplatz ganz besonders wichtig? Wofür wollen Sie stehen? (Werte sind z.B. Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Kreativität, Zuverlässigkeit, Familie, Ordnung, Struktur, usw.)

Liste mit Werten: https://www.wertesysteme.de/alle-werte-definitionen/

Bitte legen Sie jetzt fest, welche drei Werte Ihnen die Wichtigsten sind und kennzeichnen Sie die Reihenfolge.

Fragen zur Selbstreflexion:

  1. Wie leben Sie Ihre Werte? Wie erkennt Ihre Umwelt, dass dies Ihr Wert ist?
  2. Wie organisieren Sie sich die Erfüllung dieser Werte?
  3. Welcher Wert findet in Ihrem Leben kaum Beachtung?
  4. Welcher Wert bestimmt Ihr Leben? Ohne diesen Wert geht es nicht!
  5. Welche Bedürfnisse haben sich hieraus entwickelt?
  6. Welche Strategien haben Sie, wenn dieser Wert einmal wegfällt?
  7. Wie weit stimmen Ihre Werte mit denen Ihres Arbeitgebers/Unternehmens überein?
  8. Wie können Sie dazu beitragen, dass Ihr Wert mit einem positiven Geschwisterwert ausbalanciert wird und bleibt?

#031 Wissen was ich will – Teil 1

Mein innerer Antrieb

Sind sie unzufrieden mit Ihrem Beruf? Oder gar mit dem Leben? Haben Sie das Gefühl im Leben auf der Stelle zu treten? Begleitet Sie ein Empfinden von Sinnlosigkeit in Ihrem Alltag?

Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten, kann es sein, dass Sie Ihren inneren Antrieb aus dem Blick verloren haben. Was ein innerer Antrieb ist? Ihr Antrieb besteht aus dem, was Sie im Leben lieben. Ihr Antrieb besteht nicht darin, was Sie gut können. Ihr Antrieb besteht auch nicht darin, was andere von Ihnen erwarten. Ihr Antrieb besteht darin, zu tun, was Sie tun wollen. Kurz gefragt: was lieben Sie? Was wollen Sie tun? Und was wollen Sie einmal erreichen? Ein paar kurze Fragen mit einem langen Weg zur Antwort – ich weiß! Aber irgendwo müssen wir anfangen – und das am besten heute. Vielleicht hilft diese kleine Übung dabei, den ersten Schritt zu gehen:

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und malen fünf Kreise darauf. Diese fünf Kreise symbolisieren je eine Säule des 5-Säulen-Modells der Identität. In diesem Modell geht es darum, die eigene Identität zu beleuchten. An die erste Säule schreiben Sie „Körper und Gesundheit“, an die 2. „Arbeit und Leistung“, an die 3. „Materielle Sicherheit“, an die 4. „Gesellschaft und Soziales“ und an die 5. „Werte und Sinn“.

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, sich etwas unter den Überschriften vorzustellen. Hier ein paar Beispiele für jede Säule:

🧘🏻‍♂️ Körper und Gesundheit: Fitness, Ernährung, mentale und körperliche Gesundheit, Aussehen, Belastbarkeit, Genuss und Sinnlichkeit usw.

💪 Arbeit und Leistung: Arbeitsauslastung, Beschäftigung, Anerkennung, Erfolg, Aufgaben, Job, Haushalt, Ehrenamt usw.

💸 Materielle Sicherheit: Besitz, Wohnen, Vorsorge, Sparen, Einkommen, Entfaltungsmöglichkeit usw.

🚶‍♀️🧍‍♀️🧍‍♂️🚶‍♂️ Gesellschaft und Soziales: Beziehung, Familie, Freundeskreis, Kontakte, Vertrauen, Freizeit, Social Media usw.

💝 Werte und Sinn: Was ist mir wichtig? Glaube, Ethik und Moral, Vorbilder, Ideale und Idole usw.

Nun schreiben Sie Säule für Säule (1-4) auf, was Sie in dem jeweiligen Bereich für positive Assoziationen haben: was lieben Sie in den jeweiligen Bereichen? Die Säule „Werte und Sinn“ wird in der nächsten Woche von Cathrin Reich thematisiert – daher ist es nicht problematisch, wenn Ihnen diese Überschrift ggf. noch zu abstrakt erscheint.

Fällt es Ihnen schwer dies umzusetzen? Dann habe ich noch einen Trick für Sie: 1. Suchen Sie sich eine Säule aus, mit der Sie beginnen möchten, gehen Sie ins Internet auf die Seite https://duckduckgo.com/ und geben das Wort „Bilder“ ein und klicken dann auf die Kategorie „Bilder“. Suchen Sie sich 1, maximal 2 Bilder aus, welche Sie besonders zu der ausgewählten Säule ansprechen. Dann schreiben Sie auf, was an dem Bild Sie mit der jew. Säule in Verbindung bringen, wie es sich anfühlt, welche Emotionen dies in Ihnen auslöst. Was lieben Sie an dem Bild/an dem Thema?

Welches der von Ihnen aufgeschriebenen Themen hat das Potenzial zu einem „Antreiber“?

Hier geht es zur Audio-Version dieses Textes:

https://www.podcast.de/podcast/728363/fresh-practice

#030 Onlinemeetings lebendig gestalten – Interview mit Tobias Niewöhner

Tobias Niewöhner ist leidenschaftlicher Trainer und Autor. Seine Themen: Kommunikation und Führung. Tobias teilt seine Expertise und seine neuen Erfahrungen als Online-Trainer mit uns. Ist es wirklich eine gute Idee „Auflockerungs-Spiele“ in Onlinemeetings einzubauen? Welche Rolle spielt das Zeitmanagement im Video-Meeting und welche technische Unterstützung ist sinnvoll?

Antworten auf diese Fragen gibt es in dieser aktuellen Folge des Podcasts Fresh Practice.

Show-Notes:

Quiz zum Thema

Wie hoch war die Umsatzsteigerung des Videoanbieters Zoom in 2020?

2019 lag der Umsatz bei 330 Mio USD

2020 bei rund

  1. 435 Mio $
  2. 675 Mio $
  3. 623 Mio $

Richtige Antwort: c) 622,66 Mio USD (Erstmaliger Gewinn mit 21,75 Mio US$)

https://traderfox.de/aktien/8993442-zoom-video-communications/fundamental

93 Fehltage auf 100 Krankenversicherte bei der DAK – Auf welche Erkrankung sind die meisten Krankentage zurückzuführen?

  1. Psychische Erkrankungen
  2. Rückenleiden
  3. Infektionskrankheiten

Richtige Antwort: b) Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und davon der Spitzenreiter Rückenleiden (+ 7%). Dies wird auf die starke Verminderung von Bewegung aufgrund Lock down und Homeoffice zurück geführt. Den Zahlen folgen direkt psychischen Erkrankungen mit einem neuen Höchststand.

https://www.dak.de/dak/bundesthemen/krankenstand-2020-2424242.html#/

Bertelsmann hat eine aktuelle Studie zu langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt herausgebracht. Wie viel Prozent der Befragten geht davon aus, dass sich Homeoffice und/oder Mobile Arbeit langfristig als alternative Arbeitsform entwickeln wird?

  1. 49 %
  2. 67 %
  3. 85 %

Richtige Antwort: c) https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/betriebliche-arbeitswelt-digitalisierung/projektnachrichten/die-auswirkungen-der-corona-krise-auf-die-arbeitswelt

Infos zum Gewinnspiel:

Gehen Sie bei LinkedIn auf das Profil von Tobias Niewöhner und markieren im Beitrag zu dieser Podcast-Folge, eine Person, für welche diese Aufnahme ebenfalls interessant sein könnte. Die ersten 3 Kommentator*innen erhalten ein Paket mit den drei bereits erschienenen Führungsfächern.

Externe Internet-Links:

Homepage Tobias Niewöhner: https://tobiasniewoehner.com/

Bestell-Link zu den Führungsfächern: https://tobiasniewoehner.com/ff/ (unten auf der Seite auf die jeweiligen Cover klicken)

Weiterführende Tools:
www.workshop-spiele.de
Virtuelles Glücksrad: https://tools-unite.com/tools/random-picker-wheel Abstimmungstool: www.mentimeter.com
Conceptboard: https://conceptboard.com

Homepage Reich Coaching: https://reich-coaching.de/

Homepage Stange Business Coaching: https://pb-stange.de

Diese Podcastfolgen passen ebenfalls zum Thema:

#014 Führen auf Disstanz – Alle Satelliten auf Kurs?

#028 Zusammenarbeit im Krisenmodus – Interview mit Martin Spilker, Bertelsmann Stiftung

#029 Onboarding

Systematische Integration von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen

Unternehmen, welche sich im Recruiting professionell und gut verkaufen, tun gut daran, auch in der Startphase der Zusammenarbeit durch Organisation und Professionalität zu glänzen. Gelingt die systematische Integration von neuen Mitarbeiter*innen nicht, kann es zu Probezeitkündigungen kommen – und der teure Recruting-Prozess beginnt von Neuem.

Vom Perspektivwechsel zur Zieldefinition: was wollen wir als Vorgesetzte/Kollegen oder als Unternehmen in der Einarbeitungszeit erreichen? Wie präsentieren wir uns den neuen Mitarbeiter*innen? Mit diesen Fragen beginnt die Reise in das Thema „Onboarding“.

Das Onboarding startet also nicht erst am ersten Arbeitstag des neuen Teammitglieds. Bereits nach Vertragsschluss beginnen wir, zu informieren, zu organisieren und einen gut strukturierten Start vorzubereiten. Wie dann der erste Arbeitstag wird und welche Bedeutung regelmäßige Probezeit-Gespräche haben schauen wir uns in dieser Folge genauer an.

Auch auf zwei Besonderheiten gehe ich zum Ende der Episode ein:
– Onboarding und Konflikte im Team
– Onboarding im Homeoffice

Inhaltlich passend dazu:
#014 Führen auf Distanz – Alle Satelliten auf Kurs? | Hier berichtet die Geschäftsführerin der CCO Netzwerke GmbH, wie sie das Onboarding ihrer im ganzen Land verstreuten „Satelliten“ organisiert und aus welchen Fehlern sie in der Vergangenheit gelernt hat.
#017 Rein in den Schmerz! Konflikte am Arbeitsplatz lösen | Cathrin Reich und Natalie Stange im Gespräch über den Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz.

#028 – Zusammenarbeit im Krisenmodus- Wie geht es den Menschen zwischen Home und Office?

Die Bertelsmann Stiftung ist ein Think Tank für die gesellschaftlichen Themen in unserem Land. Mit Martin Spilker, Managing Direktor im Kompetenzzentrum für Führung und Unternehmenskultur, spricht Cathrin über Herausforderungen und Trends für die Zusammenarbeit im Krisenmodus. Es geht um Führung im Aufwind, den Spagat zwischen Home und Office, Gefahren der Zusammenarbeit auf Distanz und natürlich Zukunftstrends.

Tiefe Einblicke in die Lage von Führungskräften und Mitarbeitern im Büro und Zuhause lassen aufhorchen und laden zum Gestalten der Zusammenarbeit von morgen ein. Die Grundlage dafür bilden drei aktuelle Studien, zu denen auch der „Führungskräfte-Radar 2020/21“ gehört. Wir danken Martin Spilker für dieses hochinteressante Interview!

Direkt anhören überall wo es Podcasts gibt!

Shownotes:

Hier geht es zur Bertelsmann-Stiftung und zum Blog von „Creating Corporate Cultures“

Der „Führungskräfte-Radar 2020“ als PDF zum Download

„Rollen und Aufgabenverteilung bei Frauen und Männern in Corona-Zeiten – Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage“

„Vielfalt in Unternehmenskulturen – Auf gute Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Wertvorstellungen“

Martin Spilker folgen:

Auf Twitter und bei LinkedIn

#027 Gemeinsam was bewegen – Raum für Beziehungen

Der Digitalexperte Lasse Rheingans hätte sich nie träumen lassen, was die Einführung des 5-Stunden-Arbeitstages in seiner Agentur für ein Medienecho auslösen würde. Sogar internationale Fernsehteams durfte er in seinem Bielefelder Büro begrüßen.

Im Gespräch mit Natalie und Cathrin berichtet der sympathische Vordenker für eine neue Arbeitswelt von seinen Erfahrungen und nimmt uns in die brandaktuellen Themen hinein: Hat das Büro in Zeiten von Corona ausgedient? Was brauchen wir, um gut zu arbeiten, wenn es kein fester Schreibtisch mehr ist? Wie kann man den Glückslevel der eigenen MitarbeiterInnen messen? und wie kann eine Führungskraft Raum für Beziehungen schaffen?

Hier direkt anhören:

Mehr Infos zu unserem Interviewpartner Lasse Rheingans:


Homepage von Rheingans

Lasse im Gespräch mit interessanten Gästen im seinem Video Podcast „Sparring-Express“

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Literaturtipp: „Die 5-Stunden-Revolution Wer Erfolg will, muss Arbeit neu denken“ von Lasse Rheingans